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Stefan Schmid, 1. Vorsitzender

Unser Verein ist Zertifziert

Sportabzeichen 2016

Sportabzeichen im Aufwand
Mehr Prüfungen bei Eintracht Felsberg – Erstmals Flüchtlinge dabei

 

Von Manfred Schaake
Das Deutsche Sportabzeichen ist beim Turn- und Sportverein Eintracht 1863 Felsberg weiter im Aufwind. Getreu dem Vereinsmotto
„Eintracht in Bewegung, Bewegung in Eintracht” steigt das Interesse. Waren es in den Jahren 2014 und 2015 noch 21 beziehungsweise
27 Sportlerinnen und Sportler, die die Prüfung erfolgreich abgelegt hatten, so waren es im vergangenen Jahr 36. Unter ihnen erstmals Flüchtlinge,
die in Felsberg eine neue Heimat gefunden hatten.
Das berichtete Walter Werner bei der Übergabe der Urkunden und Nadeln in den Gensunger Stuben. Walter Werner und Werner Freudenstein
leiten das Prüferteam, dem auch noch Siegmar Meibert, Volker Blum und Dietrich Bürger angehören.
Erstmals bot die Eintracht auch Flüchtlingen die Prüfung an. 15 nahmen teil, acht erwarben das Sportabzeichen. „Es ist erfreulich und vorbildlich,
dass die Eintracht viel für die Integration der Flüchtlinge tut”, sagte Jutta Inauen namens des Arbeitskreises Zusammenleben in Felsberg.
Der wird von Ehrenamtlichen und der Jugendwerkstatt unterstützt. Eintracht Felsberg sei der erste Verein im Kreis, der Flüchtlingen die
Sportabzeichenprüfung angeboten habe, betonten Inauen und Werner. Die Idee, Flüchtlingen den Erwerb des Sportabzeichens zu ermöglichen,
hatte Ulla Suck-Sartoris. Sie hatte die Flüchtlinge in Deutsch unterrichtet.
WalterWerner hofft, dass sich der positive Trend auch 2017 fortsetzt. Der Rekord bei der Eintracht mit ihren heute 840 Mitgliedern liegt bei
49 Prüfungen in einem Jahr. Das Sportabzeichen sei ein Beitrag zur Förderung der Mobilität und fördere die Gesundheit, sagte Werner unter
Hinweis auf Disziplinen wie unter anderem Schwimmen, Hoch- und Weitsprung, Schleuderball, Radfahren, Seilspringen und Geräteturnen.
Der älteste Teilnehmer der Prüfung 2016 war Dietrich Bürger (78), die Jüngste Lara Marie Helferich (10). Mit bisher 34 erfolgreichen Prüfungen
ist Siegmar Meibert Spitzenreiter, gefolgt von Dietrich Bürger und Klaus Freudenstein mit 29 beziehungsweise 27 Prüfungen.
Walter Werner dankte der Stadt Felsberg, die das Felsburg-Stadion immer unentgeltlich und in einem guten Zustand zur Verfügung stelle.

Und das sind die erfolgreichen Absolventen

Bronze: Isa Ahmadi, Omid Sakhi Jafari, Khaled Kassim, Florian Müller, Pardes Quaderi.

Silber: Omid Alimi, Dietrich Bürger, Muhammed Esa Durani, Lukas Ebert, Kirstin Hahn, Ali Hussini, Walter Kropf, Siegmar Meibert.

Sediqullah Noori, Franz Singer

Gold: Volker Blum, Edith Bußmann-Erler, Inge Fleischhut-Wolf, Klaus Freudenstein, Werner Freudenstein, Siegfried Groß, Lara ? Marie Helferich,

Leon Helferich, Uwe Heppe, Friedhelm Knuth, Laura Knuth, Christian Pippert, Stefan Schmid, Doris Semmler, Marga Strack, Ursula Suck-Sartoris,

Franz Wagner,  Andrea Wenderoth, Walter Werner, Felizitas-Marie Winkler, Manfred Wolf.

Die erfolgreichen Absolventen des Sportabzeichens bei der Felsberger Eintracht, soweit sie bei der Siegerehrung anwesend waren.

Erstmals nahmen im Vorjahr auch Flüchtlinge teil. Foto: Schaake

 

Zumba Kids

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Der Nachwuchs der Felsberger Eintracht: Die Zumba-Kids mit ihrer Leiterin Christiane Röllinghoff an einem Trainingsabend in der kleinen Gensunger Turnhalle. Hier treffen sich die Kinder jeden Dienstag ab 18 Uhr. Foto: Schaake

Begeisterte Zumba-Kids

 Eintracht Felsberg hat eine neue Gruppe

Der TSV Eintracht 1883 Felsberg mit seinen derzeit 840 Mitgliedern und zwölf Sparten hat eine neue Gruppe: Die Zumba-Kids. 20 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren üben jeden Dienstag von 18 bis 19 Uhr in der kleinen Turnhalle in Gensungen.
Von Manfred Schaake
Dieser Abend hat sich doppelt gelohnt für  Stefan Schmid, den 1. Vorsitzenden des Turn- und Sportvereins Eintracht 1863 Felsberg. Die Freude der Kinder an der neuen Gruppe Zumba-Kids hat ihn beim Zuschauen begeistert. Und er nahm auch gleich sieben Neuanmeldungen mit nach Hause. Der Verein ist nun 154 Jahre alt und immer noch jung geblieben. Das beweisen die 20 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Jeden Dienstag – außer in den Ferien – üben sie von 18 bis 19 Uhr unter der Leitung von Christiane Röllinghoff in der kleinen Turnhalle in Gensungen.
Seit dem 1. April 2012 bietet die Eintracht in Zusammenarbeit mit dem früheren SV Lohre und dem heutigen Fußballverein Felsberg/Lohre/Niedervorschütz Zumba-
Fitness an. „Der Zuspruch ist seitdem ungebrochen”, freut sich Spartenleiterin Claudia Fiege-Klaus. Zu den Frauen, die diese Sportart begeistert, gehört auch Christiane Röllinghoff aus Rhünda. Sie ist Lehrerin an der Heiligenberg-Grundschule in Gensungen und macht seit vier Jahren bei der Eintracht mit. Schon seit 2011 tanzt sie Zumba.
An der Schule leitete sie seit 2013 die Arbeitsgemeinschaft Zumba-Kids. Als ihre letzte Klasse 4 zur Dreiburgenschule nach Felsberg wechselte, waren viele Kinder traurig, dass sie nicht mehr weitermachen kkonnten, erzählt sie. Und das brachte sie auf die Idee, bei der Felsberger Eintracht die Zumba-Kids aufzubauen.
„Es läuft sehr gut, und regelmäßig sind viele Kinder da”, sagt Christiane Röllinghoff. Zumba, sagt sie, macht soviel Spaß, „dass man nicht merkt, dass man Sport treibt”. Wer den Kindern beim Üben zuschaut, merkt, dass die Lehrerin ihre Begeisterung auf die Kinder übertragen hat. Auch ihre neunjährige Tochter ist mit dabei. Ein Junge, berichtet Röllinghoff, weiß schon, was er mal werden wird: Zumba-Trainer.
Ihren ersten öffentlichen Auftritt werden die Zumba-Kids im Februar oder März bei einem Oberliga-Heimspiel der Handballer der ESG Gensungen-Felsberg in der Kreissporthalle Gensungen haben.
Die Übungszeiten

Die Abteilung Zumba-Fitness der Felsberger Eintracht bietet montags zwei Kurse in der kleinen Turnhalle in Felsberg an: ab 18.50 Uhr und ab 20 Uhr, ferner donnerstags ab 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Lohre. Kontakt: Claudia Fiege-Klaus, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Die Zumba-Kids üben jeden Dienstag ab 18 Uhr in der kleinen Turnhalle Gensungen.

 

JSG

Jugendhandballerinnen freuen sich über Bälle und Trainings-Leiter
Über neue Bälle und eine Koordinationsleiter freut sich die weibliche D-Jugend der Handball-Jugendspielgemeinschaft  Drei-Burgenstadt Felsberg.
Unser Bild zeigt die Mannschaft mit Betreuerin Hedi Geiser, Trainerin Susanne Hahn und Co-Trainerin Monika Geißer – hinten von links - in der Kreissporthalle Gensungen.
Eine Spende aus dem Kindersachen-Basar im Frühjahr ermöglichte die Anschaffung. „Der Basarerlös kommt immer zu 100 Prozent Kindern zugute – Kindergärten, Schulen und Büchereien”, sagt Mithelferin Hedi Geiser. Die neue Koordinationsleiter dient dem Trainieren der Motorik, Schnelligkeit und Rhythmusfähigkeit. Die JSG mit derzeit 220 Aktiven in 14 Mannschaften war am 1. Juli 2013 von den Handballvereinen Gensungen, Felsberg, Böddiger, Brunslar und Melgershausen gegründet worden.  Foto: Schaake
JSG
 

Kleine Halle

Warten auf die Bausanierer
Erste Hessenturnhalle in Fertigbauweise 50 Jahre alt
Eine der ersten Turnhallen in der Region, die kleine Turnhalle auf dem Felsberger Schulgelände, wird am 3. Dezember 50 Jahre alt. Die „erste Hessenturnhalle in Fertigbauweise”
ist dringend sanierungsbedürftig. Sie ist für die Sportvereine nach wie vor unentbehrlich.
Von Manfred Schaake
Der Spielmanns- und Fanfarenzug der Felsberger Eintracht haute mit den neuen Landsknechtstrommeln kräftig auf die Pauke, auch der Männergesangverein Liedertafel und Schüler der damaligen Mittelpunktschule Edertal sorgten für Feststimmung. Die Freude war groß, als am 3. Dezember 1966 die kleine Turnhalle in Felsberg feierlich eingeweiht wurde. Ein großes Ereignis, gab es doch damals in der Region nur wenige Turnhallen.
Sie war ein Glücksfall für den Schul- und Vereinssport. Die Hallenhandballer trugen ihre Heimspiele damals auf dem Betonfußboden der Kurhessenhalle in Niederzwehren aus. Zum Trainieren ging es im Winter auch schon mal in die Fritzlarer Kaserne.
Würde der 50. Geburtstag begangen, würde der heute desolate Zustand des Bauwerks beklagt werden. Die Halle muss dringend saniert werden. Die Vereine mit dem TSV Eintracht 1863 Felsberg an der Spitze hoffen, dass nun so schnell wie möglich die erhofften Zuschüsse für die Grundinstandsetzung fließen.
Vor 50 Jahren wurde das Bauwerk als vorbildlich gewürdigt. Hessens Innenminister Heinrich Schneider und Landrat Franz Baier lobten den Felsberger Pioniergeist und den Mut der Kommunalpolitiker. Die hatten sich mit ihren Beschlüssen zum Bau dieser Halle sozusagen als „Versuchskaninchen” – so der damalige Bürgermeister Ernst Schaake - zur Verfügung gestellt. Einen solchen Hallentyp gab es noch nicht. Der Neubau ist als „erste Hessenturnhalle in Fertigbauweise” in die Geschichte eingegangen. Im Laufe der Jahre wurden bundesweist etwas 150 Hallen dieses Typs gebaut. Eine steht an der Schwanenwiese in Kassel.
Entwickelt hatten diesen Hallentyp die damals bundesweit tätige Baugruppe Wilhelm Völker Borken und das Betonwerk Hessen in Kassel-Nordshausen. Völker ging 1977 in Konkurs, auch das Betonwerk gibt es nicht mehr. In den ersten Jahren nach der Fertigstellung lockte die Halle über 100 Gruppen aus ganz Deutschland an. Viele Städte zeigten Interesse an dieser Bauweise.
Nachdem die 1991 errichtete neue Stadtsporthalle fertig war, wolle der Kreis die alte Halle abbrechen. Der damalige Schuldezernent und Vizelandrat Wolfgang Fleischert (SPD) wurde dafür scharf kritisiert. Und es gab Sozialdemokraten, die ihm sagten: „Abreißen – nur über unsere Leichen.”

Der Kreis lenkte ein, überwies der Stadt die Summe, die der Abbruch gekostet hätte. Das Geld ist längst verbaut. Die Halle muss – wie mehrfach berichtet – dringend saniert werden. Noch fehlt das Geld, weil ein Antrag der Stadt abgelehnt wurde, die Halle mit Zuschüssen aus dem Kommunalen Investitionsprogramm zu sanieren. Nunmehr will, wie berichtet, auch die Felsberger Eintracht versuchen, an Fördertöpfe zu kommen. Der Landessportbund will helfen.

Das sagt der Eintracht-Vorsitzende
„Disese Halle ist für uns und für andere Vereine auch heute noch unentbehrlich für den Sport- und Trainingsbetrieb”, sagt Stefan Schmid, Vorsitzender der Eintracht – mit über 820 Mitgliedern und 13 Sparten größter Verein Felsbergs. „Die Sanierung muss nun so schnell wie möglich beginnen, damit weitere Schäden vermieden werden”, sagt Schmid. Es sei unverantwortlich, dass es überhaupt zum jetzigen Zustand gekommen sei. Zur immer wieder aufflammenden Diskussion eines Neubaus sagt der Vorsitzende: „Ein Neubau ist nicht zu finanzieren. Die Bausubstanz ist der Halle ist gut. Deshalb ist die Sanierung die beste Lösung.” (m.s.)
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Technische Zeichner auf der Bühne
Mit der neuen Turnhalle hatte Felsberg ab 1966 erstmals eine Bühne. Hier fanden viele Kulturveranstaltungen vom Konzert bis zur Theateraufführung statt. Seit Jahren ist dort die Kletterwand installiert, die große Anziehungskraft auf junge Menschen hat und zur Gründung der sehr aktiven Klettersparte des TSV Eintracht führte.
An die Anfänge der neuen Halle hat der langjährige Lehrer Hans Poth heute noch gute Erinnerungen. Von 1969 bis 1974 diente die Bühne dem Unterricht der damaligen Mittelpunktschule. Auf der Bühne wurde für Schüler des 9. und 10. Haupt- und Realschuljahres und für Arbeitsgemeinschaften Technisches Zeichen unterrichtet – als Berufsvorbereitung für Bau-, Holz- und Metallberufe. Über Betriebspraktika lernten zahlreiche Schüler den Beruf des Technischen Zeichners oder Bauzeichners zusätzlich kennen.
„Die Schülermotivation war groß”, sagt Poth. Überdurchschnittlich viele Schüler seien Ingenieur oder Techniker geworden. Poth: „Die Ausstattung war profihaft, angelehnt an den Arbeitsplatz in einem technischen Büro. Gezeichnet wurde auf zwölf Zeichenmaschinen, die die Bauunternehmung Johannes Fröhlich bereitgestellt hatte.
Die Unterrichtsbedingungen, sagt Poth, waren teilweise schwierig, wenn eine Sportgruppe Handball spielte, es laut war und das Technische Zeichnen höchste Konzentration erforderte: „Der Bühnenvorhang bot zwar Sicht-, aber keinen Lärmschutz – Torschreie unterbrachen die ruhige Arbeitsatmosphäre.” Heute noch, freut sich Poth, bekomme er positive Rückmeldungen zum Unterricht auf der Bühne. Wo nun nur noch geklettert wird. (m.s.)
ZUR PERSON
Hans Poth (75) unterrichtete von 1968 bis 2005 in Felsberg Geschichte, Erdkunde und Mathematik. In seinem ersten Beruf war Poth von 1958 bis 1965 Technischer Zeichner. Es folgte eine Erweiterungsprüfung als Lehrer in dem damals neuen Fach Arbeitslehre. Ziele waren die Vorbereitung auf den Beruf und Hilfen bei der Arbeitslehre. Poth war landesweit einer der Pioniere, die das Fach an den Schulen einführten, und auch in der Lehrerausbildung tätig
 

Karl Imming

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Ein Urgestein wird 80
Mit Karl Imming stiegen die Handballer in die zweithöchste Spielklasse auf
Von Manfred Schaake
Er hat ein erfolgreiches, wichtiges Kapitel Felsberger Handballgeschichte mitgestaltet, sich viele Jahrzehnte in der Kommunalpolitik, in der Evangelischen Kirchengemeinde Felsberg und Böddiger und in mehreren Vereinen engagiert: Karl Imming. Am 16. Oktober wurde das Felsberger Urgestein 80. Er war stets ein Vorbild. Rechnet man die ehrenamtliche Tätigkeit zusammen, kommt man auf weit mehr als 200 Jahre.
Als es noch die 1955 aufgelöste EAM-Betriebsverwaltung Felsberg gab, lernte Imming Industriekaufmann. Mit 16 begann in der Jugend seine Handballkarriere. Als Meister der Verbandsliga stiegen die Feldhandballer des TSV Eintracht 1863 Felsberg 1968 in die Oberliga Südwest auf – damals die zweithöchste Spielklasse in Deutschland. „Wir waren sehr stolz, denn aus der Region spielte früher nur noch Harleshausen in dieser Klasse”, sagt Karl Imming. Felsbergs Trainer war damals Willi Wissing. „Bei gleichzeitiger Förderung des Kameradschaftsgeistes durch Spartenleiter Karl Imming gab es eine bisher nicht wiederholte Konstellation des Leistungswillens”, heißt es in der Eintracht-Chronik.
Als Imming noch spielte, hatte Handball absoluten Vorrang: „Ich hätte Heu machen müssen, aber das Spiel in Korbach war wichtiger. Danach hat es zwei Wochen geregnet.” Nach vielen Erfolgen im Sport wurde auch fröhlich gefeiert. „Karl Immings Unterhaltung mit dem Schifferklavier war Kult”, hat die Handball-Legende Franz Wagner einmal gesagt.
Immings Eltern betrieben eine kleine Landwirtschaft an der Untergasse. Der Vater fiel 1943 in der Ukraine. Damals war sein Bruder Heinz drei, seine Schwester Helga vier Jahre alt. Mit Hilfe eines Knechtes, der aus dem Hephata-Waisenhaus stammte und auch beim legendären Circus Sarrasani arbeitete, betrieb die Mutter die Landwirtschaft weiter.
Seit 1959 ist Imming SPD-Mitglied. Er arbeitete viele Jahre im Stadtparlament und war im Magistrat einst Felsbergs jüngster Stadtrat. Gern denkt er an die Arbeit im Kindergarten-Ausschuss und in der Verbandsversammlung des Schulverbandes Felsberg zurück. „Im Schulwesen war Felsberg damals Vorbild und bekam dafür viel Anerkennung”, ist Imming heute noch stolz.
Ab 1953 war Imming in der Feuerwehr aktiv, war unter anderem Schriftführer. Noch heute erinnert er sich an den Großbrand in der Altenburger Mühle: „Weil die Sirene nicht funktionierte, musste ich mit dem Fahrrad durch die Stadt fahren und mit einem Signalhorn Alarm auslösen.”
Erhalt und Pflege der Felsburg lagen ihm stets am Herzen. Viele Jahre unterstützte er den Arbeitskreis des Burgvereins. Über 50 Jahre gehörte Imming dem Felsberger Spielmannszug an, er engagierte sich im Siedlerbund und war 30 Jahre Mitglied des Meisterprüfungsausschusses der Handwerkskammer Kassel.
Seine schönsten Erlebnisse: Die Geburt der drei Töchter, der Eigenheim-Bau an der Deutschordenstraße und die vielen schönen geselligen Runden, die er mit Freunden musikalisch begleitete – an Mosel, Alster, Spree oder am Chiemsee.
 

Felsburglauf 2016

Felsburglauf ein Renner
Rekordbeteiligung beim Fest für die ganze Familie
Von Manfred Schaake
 Der Felsberger Felsburglauf hat sich zu einem echten Renner entwickelt. Bei der vierten Auflage gab es am Sonntag bei hochsommerlichem Wetter einen neuen Rekord. 168 Läuferinnen und Läufer vom knapp Dreijährigen bis zur 68-jährigen Frau gingen an den Start. Im Vorjahr waren es 140 Teilnehmer gewesen. Der Lauf rund um das Felsburgstadion ist inzwischen Tradition und findet jedes Jahr Ende August statt. Der Felsburglauf habe sich zu einem beliebten Familienfest entwickelt, freuten sich am Sonntagabend Stefan Schmid, Vorsitzender des TSV Eintracht 1863 Felsberg, und Sportwartin Petra Pfaff. Trotz der Hitze gab es keine Probleme.
150 Jahre Eintracht in Bewegung, Bewegung in Eintracht. Das war vor genau drei Jahren das Motto des Festes zum 150. Vereinsjubiläum. Die damalige Jugendwartin Maria Horn hatte die Idee, den Felsburglauf als Volkslauf anzubieten. Seit drei Jahren sind die Eintracht und der TSV Jahn 1895 gemeinsam Veranstalter. Beide Vereine hatten bereits 1962 eine Leichtathletik-Gemeinschaft gegründet.
„Die Bevölkerung gibt uns mit der zunehmenden Teilnahme und viel Lob für die Organisation so viel Rückhalt, dass wir den Lauf zur Tradition gemacht haben”, sagt Petra Pfaff. In diesem Jahr habe man einen zusätzlichen Getränkestand in Altenburg eingerichtet, und die sportliche Leiterin Katharina Strack habe auf der Strecke Kilometer-Marken gesetzt. Das kam gut an.
„Wir haben alles so gestaltet, dass sich alle Teilnehmer wohlfühlen und wiederkommen”, sagte die Sportwartin. Erfreulich sei der Zuspruch der Kinder, etwa die Hälfte aller Teilnehmer. Die wurden von ihren stolzen Eltern immer wieder angefeuert.
Die Minimarathon-Mannschaft der Grundschule Heiligenberg nahm den Felsburglauf zum Anlass für die Generalprobe: Am 15. September nehmen 25 Neun- bis Zehnjährige am Mini-Marathon in Kassel teil. Organisatorin Andrea Sonnenwald-Gerland zum Felsburglauf: „Hervorragend. Super organisiert, tolle Strecke, gute Stimmung.”
Zum Mini-Marathon-Team gehört auch Lena Augustin (9), die mit ihrer Schwester Hanna (5) von Anfang an am Felsburglauf teilnimmt. „Schön, wie sich der Felsburglauf entwickelt hat und wie gut er organisiert ist”, sagte Vater Michael Augustin, „das Angebot für die Kleinsten ist vorbildlich.” Augustin hat von seinem zehnten bis 35. Lebensjahr Handball gespielt, unter anderem für Gensungen/Felsberg, Böddiger und Ost-Mosheim.
Stolz war auch Mathias Kepper. Sohn Ben Finley wird im November drei Jahre und war am Sonntag der jüngste Teilnehmer des Felsburglaufs. Auch Tochter Joel (8) war mit Eifer dabei, und Cousine Vivien (3) siegte in ihrer Altersklasse. „Ich finde es ganz toll, was hier auch für Kinder geboten wird”, sagte Mathias Kepper. Über die Anerkennung freute sich die über das Organisationsteam, das der Stadtsparkasse Felsberg und der Fröhlich-Handelsgesellschaft für die Unterstützung dankte.

„Aus sportlichem Ehrgeiz” legte Kolja Sippel die Zehn-Kilometer-Strecke im Rollstuhl zurück. Der querschnittsgelähmte Behindertenbeauftragte der Stadt Felsberg, Vorsitzende des Fördervereins Ernst-Schaake-Bad und Schwimmer-Trainer der Eintracht war nach einer Stunde und 27. Minuten am Ziel. Am Vortag hatte er beim Schwimmfest im Bad drei Kilometer – 120 Bahnen – in zwei Stunden geschafft.

Das sagt der Eintracht-Vorsitzende

„Es ist toll, wie gut dieser Mehrgenerationenlauf angenommen wird – ein schönes Fest”, sagte Stefan Schmid, Vorsitzender des TSV Eintracht Felsberg. Der Lauf und das Angebot stärkten auch die Zusammenarbeit von Eintracht Felsberg und Jahn Gensungen. Bereits seit 1990 arbeite man im Handball eng zusammen, in der Leichtathletik sei man schon viel früher gemeinsame Wege gegangen. Schmids Bilanz des 4. Felsburglaufes: „Ich bin begeistert von der guten Resonanz. Das ist traumhaft und motiviert uns alle, so weiterzumachen.”

AUCH DAS NOCH
Kaninchenmist auf der Tartanbahn
Einziger Wermutstropfen beim Felsburglauf: Die Kaninchenplage im 1974 gebauten Felsburg-Stadion scheint immer schlimmer zu werden. Ungezählte Tiere bevölkern inzwischen die wunderschöne Anlage. Die Tiere haben sich sogar schon unter der roten Tartanbahn durchgefressen und nagen am Belag. Schlimm sind die Verunreinigungen. Horst Fenge – einer der über 30 Lauf-Helfer und Helferinnen - hatte am Sonntag vor dem Start alle Mühe, die Hinterlassenschaften von der Bahn zu fegen. Bisher hat man kein Patentrezept gefunden, wie man der Plage Herr wird. (m.s.)

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FSJ

Midnight Fußball Turnier voller Erfolg

Das war wirklich eine super gelungener Fußballnacht 10 Mannschaften traten am 16.04 2016 gegeneinander  an.

Zwei Mannschaften aus Besse- Gudensberg, eine Mannschaft aus Spangenberg und vier aus Felsberg und Ortsteilen,

darunter waren insgesamt vier reine Mannschaften mit Flüchtlingen, so macht Integration spaß. Ein Gast sagte beim Turnier

„ das er nicht mit so hochkarätigen Fußball gerechnet hätte, alle Achtung die Mannschaften haben Potenzial“.

Auch Herr Steinmetz der Bürgermeister von Felsberg blieb länger als beabsichtigt, spannend wars.

So gegen 02.00 Uhr stand der Gewinner fest: FC Christoph aus Felsberg  mit Mannschaftskapitän Mohamedt Yüksedag,

auf Platz zwei kamen die Habibi Brüder mit Kapitän und Trainer Abdul Al- Kahery, Felsberg und auf Platz drei der VFL Böddiger.

Die Organisatoren Heike Miedler (Stadtjugendpflege Felsberg) Praktikant, Benni Abert, Petra Pfaff (Eintracht Felsberg) und die

zwei FSJ´ler im Sport Tim Schanze und Anne Kühlborn sind mit der Veranstaltung voll auf zufrieden und denken das im kommenden

Jahr wieder ein Midnight Fußball Turnier stattfinden sollte.

 

Sportabzeichen 2016

Start im Mai im Felsburg-Stadion

von Manfred Schaake

Das Deutsche Sportabzeichen ist beim TSV Eintracht 1863 Felsberg wieder im Aufwind. 27 Absolventen gab es im Vorjahr, mehr als 2014.
Auf noch mehr Interesse hofft der Verein in diesem Jahr getreu seinem Motto „Eintracht in Bewegung – Bewegung in Eintracht.”
In diesem Jahr bietet die Eintracht 13 Trainings- und Abnahme-Termine im Felsburg-Stadion an, beginnend am 18. und 25. Mai, jeweils ab 18 Uhr.
Der Kalender mit allen Daten ist bei Walter Werner erhältlich. Bei der Zusammenstellung der Termine habe man Wünsche der Sportler und die eigenen Erkenntnisse berücksichtigt. Ziel sei, dass möglichst alle am Sportabzeichen Interessierten die Abnahmekriterien erfüllen können. Es gebe sogar zwei Ausweich- beziehungsweise Bedarfstermine.
Wie Walter Werner weiter mitteilt, können auch Menschen mit Behinderung das Deutsche Sportabzeichen erwerben. Die Bedingungen für Menschen mit Behinderungen wurden vom Deutschen Behindertensportverband im Einvernehmen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund festgelegt.
Dem Sportabzeichen-Team der Eintracht gehören Dietrich Bürger, Volker Blum, Werner Freudenstein, Siegmar Meibert und Walter Werner an.
Kontakt: Walter Werner, Telefon 05662/2884 und Werner Freudenstein, 05662/1069.
 

Defibrillatoren

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„Damit kann man Leben retten“

Die Stiftung der Stadtsparkasse Felsberg ermöglichte die Anschaffung von Defibrilatoren in den Sporthallen in Felsberg und Gensungen

In der Gensunger Kreissporthalle und der Felsberger Stadtsporthalle hängen seit dem 14. Januar jeweils ein stationärer Defibrilator.

Zudem  wurde ein mobiler Defibrilator angeschafft, der auf dem Felsberger Sportplatz und beim Reha-Sport zum Einsatz kommen kann.

Die beiden Oberliga-Handballteams der ESG Gensungen/Felsberg und des TSV Eintracht Böddiger wurden in dieser Woche bereits von

ESG-Teamärztin Constanze Discher an den Geräten eingewiesen, um diese im Notfall umgehend bedienen zu können. Eine sukzessive

Einweisung der Hallennutzer ist geplant.

Möglich machte dies die Stiftung der Stadtsparkasse Felsberg, die 3.000 Euro für die Anschaffung der Geräte bereitstellte und damit den

Löwenanteil übernahm. Den Restbetrag brachten die Vereine Jahn Gensungen, Eintracht Felsberg, Eintracht Böddiger und der

FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz sowie die Vereinsgemeinschaft Felsberg auf.

Der Auslöser war ein Zwischenfall vor gut einem Jahr. Da brach ein junger Handballer in der Sporthalle in Heringen plötzlich zusammen.

Der Spieler erlitt einen plötzlichen Herztod – und überlebt nur aufgrund des beherzten Eingreifens  der Ersthelfer. In der Folge schaffte der

Landkreis Hersfeld-Rotenburg in seinen Sporthallen Defibrilatoren an.

Stefan Schmid, Vorsitzender des Sportvereins Eintracht Felsberg, übernahm Initiative und kontaktierte Ingo Lange, den Vorstandsvorsitzenden

der Stadtsparkasse Felsberg. „Wir kannten die Thematik bereits, weil wir in Felsberg mit dem Roten Kreuz intensiv zusammengearbeitet haben“,

erklärte Lange und ergänzt: „Das war eine hervorragende Idee, gerade weil die Geräte mit dem Anwesenden kommunizieren und daher auch

von Laien benutzt werden können. Damit kann man Leben retten.“  Über Lange kam der Kontakt zur Stiftung der Stadtsparkasse Felsberg

zustande, die die Anschaffung der Geräte erst möglich machte.

„Die Gefahr des plötzlichen Herztodes ist größer als die eines Autounfalls“, erklärte Stefan Schmid. „Wir haben uns daher überlegt, die stationären

Geräte anzuschaffen, denn die Gefahr ist nicht zu unterschätzen; eine Erkältung schnell mal verschleppt.“

Der plötzliche Herztod ist ein gänzlich unerwarteter Tod. Das Schockierende daran ist, dass er in der Regel völlig unvorhersehbar eintritt –

auch bei Menschen ohne jegliche Vorerkrankung. In Deutschland treten rund 150.000 Fälle pro Jahr auf, im Schnitt stirbt in Deutschland alle

vier Minuten ein Mensch am plötzlichen Herztod, womit die Erkrankung zu den häufigsten Todesursachen der Bundesrepublik zählt.

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Sportabzeichen

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