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HNA Berichte 150 Jahre Eintracht

HNA Berichte zum Fest 150 Jahre

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150 Jahre jung geblieben

Zum Jubiläum viel Anerkennung für die Arbeit der Felsberger Eintracht

Von Manfred Schaake

Felsberg. 150 Jahre alt, und doch stets jung geblieben. Dieses Kompliment gab es zum 150-jährigen Bestehen des Turn- und Sportvereins Eintracht 1863 Felsberg gleich mehrfach. Drei Tage feierte die Eintracht. Bewusst hatte man auf einen Kommers verzichtet. Bei den wohltuend kurzen Reden während der Ehrungen am Sonntagnachmittag lobten Politiker und Vertreter der Sportverbände die Breitenarbeit des über 750 Mitglieder zählenden Vereins mit 15 Abteilungen.
Seinem Motto "150 Jahre Bewegung in Eintracht" wurde der Verein während der Feier mehrfach gerecht – zum Beispiel bei der Präsentation der Sparten Klettern, Ho Sin Do, Damengymnastik und Pilatis, Handball, Tischtennis, Zumba und der oriantalischen Tanzgruppe.
In Bewegung ist auch der Spielmanns- und Fanfarenzug, der eigens für das Jubiläum wiederbelebt worden ist. 29 Spielleute traten unter der Leitung von Volker Blum auf. Nach den Worten von Erik Herzog hatte man eigens für das Fest den mittelalterlichen Signal-Marsch "Fanfare 4" eingeübt. Das sei ein Signal, "sich weiter zu bewegen und für die Heimat zu engagieren."
Seit 2005 ist der Spielmannszug erstmals wieder öffentlich aufgetreten. "Das war Spitze", rief das begeisterte Publikum. Harald Wolfram, seit 50 Jahren Fahnenträger des Vereins: "Mir kamen vor Freude die Tränen." Moderator Stephan Griesel sprach vielen aus dem Herzen, als er an die Spielleute appellierte: "Macht bitte, bitte weiter."
Dass der Spielmannszug über das Jubiläum hinaus "weiter Musik macht", das wünschte auch Wilfried Sommer, der Vorsitzende des Turngaus Fulda-Eder. Er lobte das "wahnsinnig breite Angebot" der Eintracht. Der Gesundheitssport sei hoch angesiedelt, und das sei die Zukunft.
Für das Jahr 2012 überreichte Sommer der Eintracht den Wanderpokal für die beste Vereinsarbeit im Turngau mit seinen 16 000 Mitgliedern in 135 Vereinen. Namens des Deutschen Turnerbundes überreichte Sommer dem Jubiläumsverein die nach Turnvater Jahn (1778 – 1852) benannte Plakette.
"Die Eintracht ist 150 Jahre jung", sagte Sportkreisvorsitzender Ulrich Manthei. Der Verein habe stets neue Angebote gemacht. Es sei selbstverständlich, dass der Kreis seine Hallen kostenlos für den Sport zur Verfügung stelle. Das sagte Manthei zu der Feststellung des Kreisbeigeordneten Hilmar Löber, der Kreis werde der Eintracht auch in Zukunft die Hallen in Felsberg und Gensungen unentgeltlich bereitstellen. Das müsse für die "größte Personenvereinigung im Kreis" immer so sein, betonte Manthei namens der kreisweit 65 000 Mitglieder in 360 Vereinen.
Löber gratulierte auch im Namen des Landrats und Vizelandrats und lobte – wie auch Stadtverordnetenvorsteher Stefan Umbach – das breite Sportangebot der Eintracht auch für Kinder und Jugendliche. "Ich bin sicher, dass sich die Eintracht immer in Bewegung hält", sagte Bürgermeister Volker Steinmetz. Trotz zweier Welkriege habe die Eintracht immer Lösungen gefunden für Bewegung. "So gut, wie es geht", werde die Stadt den Sport weiterhin unterstützen.
Bereits am Samstagabend hatte die Band "Abba 99" eine große Fangemeinde begeistert. Erst nach mehreren Zugaben konnte die Gruppe das volle Zelt verlassen.
"Unser Konzept – eine Feier für alle Altersklassen – ist voll aufgegangen", freute sich Eintracht-Vorsitzender Stefan Schmid. Zusammen mit seinen Vertretern Berndt Henneberg und Herbert Vaupel formulierte er das nächste Ziel: über 800 Mitglieder. Dazu beitragen solle auch das geplante Beach-Handballfeld. Schmid: "Wir stärken weiter die Jugend und fördern die Mobilität im Alter."

174 starteten rund um die Felsburg

Felsberg. "Ein totaler Erfolg." Diese Bilanz zog Organisatorin Maria Horn nach dem ersten Felsburglauf. Den hatte der TSV Eintracht aus Anlass seines 150. Jubiläums ausgeschrieben. "Sehr viele Teilnehmer haben den Wunsch geäußert, den Felsburglauf zu wiederholen", sagte Maria Horn: "Ich bin auf jeden Fall dabei." Beim Acht-Kilometer-Lauf siegten Bascher Malek (35:18), Holger Giessler (38:48) und Lukas Keim (40:22). Beim Vier-Kilometer-Lauf waren Andreas Hesse (17:07), Tizian Gluth (18:43) und Norbert Heckl (19:48) siegreich. Den Zwei-Kilometer-Lauf gewann Anton Itze. (m.s.)

Uralte Dame – junges Mädchen

Felsberg. "Mit den allerherzlichsten Glück- und Segenswünschen" gratulierten die evangelische Kirchengemeinde Felsberg und Böddiger und die katholische Kirchengemeinde Mariä Namen der Eintracht. In einer gemeinsam unterzeichneten Urkunde sprechen die Pfarrer Ernst-Friedrich Schluckebier und Gerhard Braun den Sportlerinnen und Sportlern "Dank und Anerkennung für ihr kulturpolitisches Engagement in der Pflege des Sports und Förderung der Vereinsgemeinschaft zum Wohle der Menschen aus". Während des ökumenischen Gottesdienstes mit der Band Jericho bezeichnete Pfarrer Schluckebier den Jubiläumsverein als uralte Dame und fügte hinzu: "Herzlichen Glückwunsch, junges Mädchen." Sportler seien eine wichtige Brücke zur Völkerversöhnung." (m.s.)

Goldene Ehrennadel für Vorbild Dietrich Bürger

Felsberg. Hohe Auszeichnung für Dietrich Bürger: Der ehemalige Vorsitzende der Felsberger Eintracht erhielt die Goldene Ehrennadel des Landesssportbundes Hessen. "Solche Menschen brauchen das Land und der Sport", sagte Sportkreisvorsitzender Ulrich Mathei bei der Ehrung. Bürger wurde als Vorbild gewürdigt. Eintracht-Vorsitzender Stefan Schmid: "Wir haben Dir sehr viel zu verdanken." Bürger ist unter anderem Initiator der Herzsportgruppe und Präventionsgymnastik, er unterstützt seit Jahrzehnten die Schwimmsparte und koordiniert seit 2008 das Freiwillige Soziale Jahr im Sport – inzwischen eine Erfolgsgeschichte der Eintracht. Geehrt wurde auch der 88-jährige Hellmuth Lange, einziger noch lebender Feldhandballer der ersten Nachkriegsmannschaft. "Es war eine herrliche Zeit in Felsberg", sagte er.
Weitere Ehrungen: Neue Ehrenmitglieder der Eintracht sind Dietrich Bürger, Willi Fenge, Reiner Lindenberg, Günther Heidler, Adolf Kraft, Heiner Maifarth, Lothar Ries und Herbert Heller. 50 Jahre im Verein sind Peter Fülling, Harry Griesel, Peter Pfaff, Manfred Schaake und Franz Weber. 40 Jahre: Stephan Bürger, Reiner Herzog, Stefan Schmid, Monika Geißer, Petra Heppe, Ingrid Schäfer und Berndt Henneberg. 25 Jahre: Philipp Merkelbach, Peter Effenberger, Reinhold Ingrisch, Rebecca Kelm, Florian Puntschuh, Gerlinde Pioro, Yvonne Pippert, Ernst Hellmuth, Brigitte Hellmuth, Meik Lischka und Dieter Weitzel. 15 Jahre: Sascha Knierim, Christian Hellmuth, Anne Zwenger, Johanna Fenge, Florian Eckel, Beate Oesterheld, Luise Baar, Sebastian Bauer, Hannes Bauer, Elena Mayer, Lucas Krieger, Alexandra Schade, Lisa Schad, Eveline Zwenger, Claudia Pollmann, Johanna Pfaff, Randi Biesinger, Julia Schmid, Johanna Mathes, Matthias Kranixfeld, Franziska Sommer, Dietrich Groß, Fabian Küchmann, Yvonne Küchmann, Laura Küchmann, Jürgen Pschibul, Doris Dippel und Maximilian Vaupel. (m.s.)

 

150 Jahr Eintracht

Sportverein Eintracht Felsberg feiert seinen 150. Geburtstag

 siehe auch: hna.de
Jetzt schon anmelden! Eintracht lädt zum 150. Jubiläum zum 1. Felsburglauf ein

Felsberg. Aus Anlass des 150-jährigen Bestehens lädt der Turn- und Spotverein Eintracht 1863 Felsberg zum ersten Felsburglauf im Edertal ein. Start ist am Sonntag, 1. September, im Felsburgstadion. Man sollte sich schon jetzt unter www.eintracht-felsberg.de anmelden, empfiehlt Sportwartin Patra Pfaff.

Der Acht-Kilometer-Lauf wird um 9.30 Uhr starten. Eine halbe Stunde später fällt der Startschuss für den Vier- sowie den Zwei-Kilometer-Lauf. Für Bambinis wird eine 800 Meter lange Strecke angeboten. Start ist um 10.30 Uhr. Das Startgeld beträgt vier Euro, Kinder bis zum 14. Lebensjahr zahlen nichts. Ansprechpartner ist Maria Horn, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Zum Auftakt des Festes unter dem Motto "150 Jahre Bewegung in Eintracht" veranstaltet der TSV am Samstag, 17. August, zusammen mit dem Förderverein Ernst-Schaake-Bad ein Stundenschwimmen. Der Eintritt ins Freibad ist nach Angaben des Veranstalters frei. An diesem Tag sollen weitere Spenden für die geplante Behinderten-Toilette gesammelt werden. Der Förderverein wird das Vorhaben der Stadt mit 7000 Euro unterstützen. Dieser Betrag kann bei weiteren Spenden noch aufgestockt werden.

Mit einer Mexico-Party am Freitag, 30. August, beginnen die Fest-Veranstaltungen auf dem alten Felsburg-Sportfeld. Zu den weiteren Programmpunkten gehört ein legendäres Großfeld-Handballturnier im Felsburg-Stadion. Die Handballabteilung in Felsberg wurde 1922 gegründet. Für den Auftritt der Gruppe Abba 99 Live am Samstag, 31. August, gibt es Karten im Vorverkauf auch beim HNA-Kartenservice. Beim Tag der Eintracht am 1. September werden sich zahlreiche Sparten vorstellen. (m.s.)

 

150 Jahre Eintracht-Felsberg

SO FEIERT DIE EINTRACHT IHR 150-JÄHRIGES BESTEHEN

VON ABBA BIS ZUMBA

Samstag, 17. August 2013

14 Uhr Stundenschwimmen
im Ernst-Schaake-Bad bis gegen 22 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Ernst-Schaake-Bad zu Gunsten einer Behindertentoilette. Eintritt frei.

Freitag, 30. August 2013

20 Uhr Mexico-Party
mit Show-Einlage Mia Magma im Festzelt.

Samstag, 31. August 2013

Ab 11 Uhr Klettern am Matterhorn (Achttausender) im Felsburgstadion.
11.30 Uhr Legendäres Großfeld-Handballturnier im Felsburgstadion, die Teilnehmer werden bekannt gegeben.
14 Uhr Hast Du schon? Sportabzeichen-Abnahme bis 16 Uhr im Felsburgstadion.
15.30 Uhr Tischtennis – Saison-Eröffnungsspiel der Verbandsliga in der kleinen Turnhalle.
17 Uhr Handball-Freundschaftsspiel der ESG in der Stadtsporthalle.

Freier Eintritt bei Vorlage einer Abba 99 Live-Eintrittskarte.

19 Uhr Abba 99 Live mit Vorprogramm im Festzelt. Bei Vorlage der Handball-Eintrittskarte vergünstigt sich die Karte für Abba.


Sonntag, 1. September 2013 – Tag der Eintracht

9.30 Uhr erster Felsburglauf – Start immer im Felsburgstadion, Start acht Kilometer.
10 Uhr       Start vier und zwei Kilometer.
10.30 Uhr Bambini-Lauf für Kinder, 800 Meter. Anmeldung erforderlich.
11 Uhr       Ökumenischer Gottesdienst mit der Gruppe Jericho im Festzelt.
12 Uhr       Essen ist fertig.

Rund um den Festplatz Matterhorn, Hüpfburg, Rodeo-Schaf, Karussell, Fitnesstest-Wagen, Eiswagen, Informationsstände, Spiel-Parcours für Kinder.

Im Festzelt:

12.30 Uhr Einmarsch Spielmannszug.
13 Uhr
Präsentation der Sparte Ho Sin Do
13.30 Uhr Damengymnastik.
14 Uhr       Ehrungen und Reden
mit Musik des Spielmannszuges.
15 Uhr       Kuchenbuffet und selbstgebackene Leckereien.
15 Uhr       Felsberger Kindergarten singt.
15.30 Uhr  Orientalische Tanzgruppe
16.30 Uhr
So geht Zumba
17 Uhr       Ausklang

 -Änderungen sind möglich!-

 

Zumba Fitness®

In Kooperation mit dem SV Lohre 1970 bietet die Eintracht Felsbergzumba


Das Workout basiert auf dem Prinzip „FUN AND EASY TO DO“.

Für Zumba Fitness® muss man nicht tanzen können und man braucht keinen Tanzpartner. Das WICHTIGSTE ist, sich zur Musik zu bewegen und Spaß daran zu haben. Es ist KEIN Tanzunterricht!

Die Bewegungen sind einfach erlernbar, die den Muskelaufbau im Gesäßbereich, an den Beinen und Armen, der Körpermitte, am Bauch und dem wichtigsten Muskel unseres Körpers -dem Herzen- fördern. Die heißen lateinamerikanischen und exotischen Rhythmen wirken dabei sehr motivierend und laden euch alle ein.

Zumba – es soll Spaß machen!

Eine Mischung aus Aerobic und südamerikanischen Tänzen - das hält fit und macht Spaß.

Preisliste:

Zehnerkarte:                                    20,00 € für Vereinsmitglieder*

Zwanzigerkarte:                               35,00 € für Vereinsmitglieder*

Zehnerkarte:                                    40,00 € für Nichtvereinsmitglieder

*Mitgliedschaft im FV Felsberg-Lohre-Niedervorschütz oder in dem TSV Eintracht 1863 Felsberg e.V. erforderlich.

Aktuelle Informationen unter: www.zumba.de

Unter Trainer finden dann, Claudia Fiege-Klaus, eingeben.

Wir sehen uns in Felsberg, kleine Sporthalle neben der Drei Burgen Schule.

ACHTUNG: NACH DEN HERBSTFERIEN UND BIS NACH DEN OSTERFERIEN SIND WIR IMMER IN DER AULA DER DREI-BURGEN-SCHULE.

Die Trainingszeiten sind Montag 18:50Uhr bis 19:50Uhr und 20:00Uhr bis 21:00Uhr

 

Willi Blums Herz schlägt seit 1961 für den Spielmannszug Felsberg

Mit 80 immer noch Musik im Blut

Schon als Kind spielte Willi BlumwilliblumMundharmonika. Als 17-Jähriger kaufte er sich eine Ziehharmonika, mit der er heute noch für Geselligkeit sorgt. Auch mit 80 Jahren hat Willi Blum Musik im Blut. Am Freitag, 13. April 2012, feierte er seinen Geburtstag. Niemand hat den Spielmanns- und Fanfarenzug Felsberg so gefördert wie er. Noch immer geht er freitags ins Jugendzentrum, um mit den acht bis neun verbliebenen Spielleuten zu üben. Weit über 300 Jungen und Mädchen hat Blum die Querflöten-, Trompeten- und Fanfarentöne beigebracht.

Als 16-Jähriger trat er dem Spielmannszug Obervorschütz bei. Nach Noten wurde damals nicht gespielt. "Organist Willi Schaumlöffel spielte die Marschmeldodien auf dem Klavier, und wir flöteten sie nach", erinnert sich Willi Blum. 1961 zog der Landmaschinenmechaniker, der kürzlich mit seiner Frau Helga Goldene Hochzeit feierte, nach Felsberg. Und
gleich in den Spielmannszug. Als Blum 1963 zum Spartenleiter gewählt wurde, begann die Wende. Zusammen mit Stabführer Willi Wissing begann der erfolgreiche
Neuaufbau des Spielmannszuges. Den hatte es schon vor dem Ersten Weltkrieg gegeben, seit 1951 gehört er wieder zur Felsberger Eintracht.

Geduld ist das Erfolgsrezept Blums, der 26 Jahre lang Spartenleiter war und bis 1965 auch Fußball spielte. Er infizierte auch Tochter Rosel und deren Sohn Sven sowie seinen Sohn Volker mit dem Musikvirus. Enkel Jan-Hendrik lernte Blockflöte. Alle drei Wochen übt Blum in Felsberg mit Senioren-Spielleuten aus Besse, Brunslar, Gudensberg und Felsberg. Tochter Rosel (57) ist die Jüngste, Konrad Momberg aus Brunslar mit 86 der Älteste. Die Musik hält die Senioren jung.

Willi Blum, Träger des Landes-Ehrenbriefes, war stets ein Vorbild für die Jugend. Bei den 1031 öffentlichen Auftritten seit 1963 in Deutschland und Frankreich war er
999mal dabei. Wie viele Stunden Freizeit er für die Musikerziehung anderer geopfert hat - niemand hat sie gezählt. Nie hat Willi Blum "seinen" Spielmannszug im Stich gelassen. Gern erinnert er sich an die Auftritte in der Partnerstadt Vernouillet, in Hamburg und Fichtelberg.

Dass der Spielmanns- und Fanfarenzug seit 2008 - wegen Nachwuchsproblemen - nicht mehr öffentlich auftreten kann, schmerzt ihn. "Jahrzehntelange Aufbauarbeitet endet im Nichts", bedauert er. Und: "Die Jugend hat heute andere Interessen." Genau 376 Spielleute hat Blum seit 1961 begleitet, in den besten Zeiten gab es Aufritte mit 52 Aktiven. "Es wäre schön", sagt Blum, "wenn man sich zusammenraufen würde und wir wieder öffentlich auftreten könnten." Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr zum 150. Geburtstag der
Eintracht. Willi Blum jedenfalls wird mit all denen, die in die Übungsstunden kommen, üben: "Solange es geht, mache ich weiter."  Das ist für ihn Ehrensache.

VEREINSGESCHICHTE

Nationalteam auf der Pauke

Seit dem 23. Mai 1976 hat die alte Pauke des Spielmanns- und Fanfarenzuges Felsberg Seltenheitswert. Alle damaligen Spieler der deutschen Handball-Nationalmannschaft verewigten sich mit Filzstift auf der Pauke. Und Willi Blum hat alle Unterschriften auch auf einem Briefbogen der Felsberger Eintracht. Nationalspieler Dr. Günter Böttcher hatte seine Kameraden damals auf den elterlichen Hof in Böddiger eingeladen. Aus Freude darüber, dass man sich für die Olympischen Spiele in Montreal qualifiziert hatte, unter
anderem gegen das Team der DDR. "Leider wurden wir in Montreal nur Vierter", bedauert Böttcher heute. Und erinnert sich noch gut daran, wie der Felsberger Spielmannszug für gute Unterhaltung auf dem Bauernhof sorgte. Und Willi Blum
hält die Original-Unterschriften in Ehren, darunter die von Heiner Brand, Arno Ehret, Dr. Vlado Stenzel, Manfred Hofmann, Horst Spengler und Kurt Klühspieß.
(Von Manfred Schaake)

 

150 Jahre in Bewegung

150 Jahre Eintracht in Bewegung - 150 Jahre Bewegung in Eintracht. Unter diesem Motto wird der Turn- und Sportverein 1863 Felsberg im Sommer 2013 sein 150-jähriges Bestehen feiern. Das Fest rund um das Felsburg-Stadion soll von Freitag, 30. August, bis Sonntag, 1. September, stattfinden. Dieser Termin wurde vom Vorstand so früh gewählt, damit sich alle darauf einstellen können und es keine Überschneidungen mit anderen Festen gibt. Das sagte der 1. Vorsitzende der Eintracht, Stefan Schmid.

Nach der Melsunger Turngemeinde 1861 sind die Turn- und Sportvereine Felsberg und Spangenberg die ältesten Vereine dieser Art im Melsunger Land. Der TSV Jahn Gensungen, mit dem die Eintracht auf vielen Ebenen eng zusammenarbeitet, wurde 1895 gegründet. Seit 1922 wird in Felsberg Handball gespielt. Die Handball-Spielgemeinschaft Gensungen/Felsberg hat den Namen der Handball-Hochburgen bundesweit bekannt gemacht.

Nach Angaben Schmids soll es keine Überschneidungen mit dem Fest in Spangenberg und dem 100-jährigen Bestehen der Eintracht Böddiger geben. Dieses Jubiläum im Stadtteil werde Pfingsten 2013 gefeiert.

Zwei Arbeitsgruppen bereiten das Fest in Felsberg vor. In einer Festschrift sollen alle Sparten und Aktivitäten der Eintracht vorgestellt werden. Die zweite Gruppe organisiert die Veranstaltungen. Beginnen soll das Fest am Freitag mit einer Disco im 1000 Menschen fassenden Zelt. Am Samstag soll ein attraktives Handballspiel geboten werden, abends will die Eintracht mit einem musikalischen "Kracher" ins Zelt locken. Sonntag ist Familientag. Die Kindergärten und Schulen der Stadt Felsberg sollen einbezogen werden, die Sparten stellen sich vor. Geplant ist ein ökumenischer Gottesdienst im Festzelt.

Bereits im Juni 2013 soll ein größeres Jugend-Handballturnier in Felsberg stattfinden, bei dem sich unter anderem der Handball-Nachwuchs aus dem Edertal vorstellen soll. "Ich bin fest davon überzeugt, dass unser Fest ein Kracher wird", sagte Stefan Schmid. Für die Festschrift sucht die Eintracht noch historische Bilder. (m.s.)

Kontakt: Stefan Schmid, Telefon 05662/939366,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Fit bleiben mit Reha-Gymnastik

 Ein Jahr neues Gesundheitssport Angebot des TSV Eintracht Felsberg

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Mit einem neuen Angebot richtet sich der Turn- und Sportverein Eintracht 1863 Felsberg seit Januar 2011 an alle, die nach einer orthopädischen Operation oder auch sonst fit bleiben wollen. Den Rehabilitationssport Orthopädische Gymnastik leitet Sieglinde Keim seit nunmehr einem Jahr mit Erfolg.

Ob Knie- Hüft-, Bandscheiben-, Schulter- oder andere Beschwerden im Skelettbereich - im Rehasport wird Rücksicht auf gesundheitliche Beeinträchtigungen genommen und sich dennoch sportlich betätigt, sagt Sieglinde Keim. Seit Januar 2011 stehen jeden Dienstag ab 17 Uhr allerlei Übungen mit und ohne Geräte im Frieda-Kerl-Haus auf dem Programm der Rehasportgruppe. Durchschnittlich 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind regelmäßig dabei, freut sich auch Eintracht-Vorsitzender Stefan Schmid. "Bewegung in der Gruppe macht Spaß, denn auch der kommt nicht zu kurz", sagt Sieglinde Keim. Und: "Mit ärztlicher Bescheinigung und Genehmigung der Krankenkasse kann jeder, der Beeinträchtigungen in der Bewegung hat, zu uns kommen."

Spezielle Ausbildung
Um eine Rehasportgruppe zu leiten, bedarf es einer speziellen Ausbildung. Sieglinde Keim - Frauenwartin des Traditionsvereins - hat die Trainer-Qualifikation für den Rehabilitätssport, Spezialgebiet Orthopädie, sowie für Herz- und Präventionssport.

Mit dem neuen Angebot stellt sich die Eintracht auch auf den demografischen Wandel ein. Stefan Schmid: "Es gibt viele Menschen, die im Alter beweglich bleiben wollen, obwohl sie vorher noch keinen Sport getrieben haben."

Kontakt: Sieglinde Keim, Telefon 05662/4261, Stefan Schmid, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Gymnastikfrauen

Mit dem Flexi-Bar immer fit

Gymnastikfrauen der Felsberger Eintracht immer in Bewegung
Eintracht in Bewegung - Bewegung in Eintracht. Unter diesem Motto treffen sich die Mitglieder der Frauen-Gymnastik jeden Dienstag von 19.30 bis 20.45 Uhr in der kleinen Turnhalle in Felsberg. Neu im Angebot: Bei Übungen mit dem Flexi-Bar werden alle Muskeln aktiviert. "In einer Reihenfolge von oben nach unten", erläutert Inge Groß, mit Sieglinde Meyer die Übungsleiterin. "Bewegung tut unserem Körper gut", weiß Inge Groß aus Erfahrung.
Sie spricht alle an, die fit bleiben wollen: "Frauen, die sich für das neue Jahr vorgenommen haben, sich sportlich zu betätigen, sind herzlich eingeladen, an unseren regelmäßigen Übungsstunden teilzunehmen."
Das Programm jeden Dienstag ab 19.30 Uhr:
o Rücken-  und Beckenbodengymnastik,
o Venenpower,
o Stretching
o und Entspannungselemente.

"Also für jeden etwas", sagt Inge Groß. Die erste Übungsstunde im neuen Jahr findet am Dienstag, 10. Januar, ab 19.30 Uhr in der kleinen Turnhalle statt.
Kontakt: Inge Groß, Telefon 05662/4761, und Sieglinde Meyer. (m.s.)
 

Die Arbeit lohnt sich

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Freiwilliges Soziales Jahr in Felsberg: Marvin Krug folgt Benni Hütt
Felsberg. "Die Arbeit lohnt sich." Mit diesen Worten hat der 1. Vorsitzende des Turn- und Sportvereins Eintracht 1983 Felsberg, Stefan Schmid, die bisherigen Aktivitäten des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) im Sport beschrieben. Das FSJ sei eine große Hilfe für die Schulen, die Kindergärten und die Vereine und Verbände. Das bestärke die Eintracht, das FSJ mit Unterstützung der Sponsoren fortzusetzen: "Wir hoffen, dass es noch lange weitergeht. Wir möchten das FSJ gern zu einer Dauereinrichtung machen." Dafür benötige man aber auch weiterhin die finanzielle Unterstützung.
Anlass der Bilanz: Das FSJ geht im September in die vierte Runde. Marvin Krug (19) ist der vierte FSJ-ler. Er folgt Benni Hütt. Ihm dankten namens der Eintracht Dietrich Bürger und Stefan Schmid, namens der Heiligenbergschule Karin Brandau, für die Drei-Burgen-Schule Andreas Hesse, für die Leichtathleten Bernd Sommer sowie der Jugendleiter des FSC Felsberg, Ulrich Kraus.
"Es ist uns nicht alles gelungen, was wir uns vorgenommen hatten", sagte Bürger zu Benni Hütt. Man freue sich über den nahtlosen Übergang zu Marvin Krug: "Er kommt aus der Leichtathletik und kennt sich in mehreren anderen Sportarten aus. Er kann mit Kindern umgehen, hat mehrere Geschwister und schon im Verein gearbeitet." Hütt sagte, der Umgang mit Kindern habe ihm sehr viel Spaß gemacht.
Dietrich Bürger koordiniert das FSJ von Angang an. Mit dem FSJ soll die Zusammenarbeit der beteiligten Vereine mit Kindergärten, Stadt und Schule weiter vertieft werden. Mit im Boot ist auch die Stadtjugendpflege. Bürger: "Wir sind glücklich, dass wir mit der Stadtjugendpflegerin und Streetworkerin Heike Miedler eine zusätzliche kompetente Betreuung haben. Die Zusammenarbeit hat sich bestens bewährt." (m.s./nh)
Kontakt: Dietrich Bürger, Telefon 05662/1456, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und Heike Miedler, Telefon 05662/400466, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

BILD: Immer am Ball bleiben mit dem FSJ im Sport: von rechts Dietrich Bürger und Stefan Schmid (Eintracht Felsberg), Ulrich Kraus (FSC), Benni Hütt, Karin Brandau, Marvin Krug, Bernd Sommer und Andreas Hesse. Foto: Schaake

 

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