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Beim Lichtermarkt dieses Jahres, wollen wir mit einem Projektspielmannszug teilnehmen. Es wäre schön, wenn sich hierfür viele Spielleute, ob aktive oder ehemalige zusammenfinden würden. Die nächsten Übungsstunden sind jeweils freitags ab 19.30 Uhr und nach Absprache sonntags.

Mit musikalischen Grüßen
Angelika Schmid

 

Willi Blums Herz schlägt seit 1961 für den Spielmannszug Felsberg

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Mit 80 immer noch Musik im Blut

Schon als Kind spielte Willi BlumwilliblumMundharmonika. Als 17-Jähriger kaufte er sich eine Ziehharmonika, mit der er heute noch für Geselligkeit sorgt. Auch mit 80 Jahren hat Willi Blum Musik im Blut. Am Freitag, 13. April 2012, feierte er seinen Geburtstag. Niemand hat den Spielmanns- und Fanfarenzug Felsberg so gefördert wie er. Noch immer geht er freitags ins Jugendzentrum, um mit den acht bis neun verbliebenen Spielleuten zu üben. Weit über 300 Jungen und Mädchen hat Blum die Querflöten-, Trompeten- und Fanfarentöne beigebracht.

Als 16-Jähriger trat er dem Spielmannszug Obervorschütz bei. Nach Noten wurde damals nicht gespielt. "Organist Willi Schaumlöffel spielte die Marschmeldodien auf dem Klavier, und wir flöteten sie nach", erinnert sich Willi Blum. 1961 zog der Landmaschinenmechaniker, der kürzlich mit seiner Frau Helga Goldene Hochzeit feierte, nach Felsberg. Und
gleich in den Spielmannszug. Als Blum 1963 zum Spartenleiter gewählt wurde, begann die Wende. Zusammen mit Stabführer Willi Wissing begann der erfolgreiche
Neuaufbau des Spielmannszuges. Den hatte es schon vor dem Ersten Weltkrieg gegeben, seit 1951 gehört er wieder zur Felsberger Eintracht.

Geduld ist das Erfolgsrezept Blums, der 26 Jahre lang Spartenleiter war und bis 1965 auch Fußball spielte. Er infizierte auch Tochter Rosel und deren Sohn Sven sowie seinen Sohn Volker mit dem Musikvirus. Enkel Jan-Hendrik lernte Blockflöte. Alle drei Wochen übt Blum in Felsberg mit Senioren-Spielleuten aus Besse, Brunslar, Gudensberg und Felsberg. Tochter Rosel (57) ist die Jüngste, Konrad Momberg aus Brunslar mit 86 der Älteste. Die Musik hält die Senioren jung.

Willi Blum, Träger des Landes-Ehrenbriefes, war stets ein Vorbild für die Jugend. Bei den 1031 öffentlichen Auftritten seit 1963 in Deutschland und Frankreich war er
999mal dabei. Wie viele Stunden Freizeit er für die Musikerziehung anderer geopfert hat - niemand hat sie gezählt. Nie hat Willi Blum "seinen" Spielmannszug im Stich gelassen. Gern erinnert er sich an die Auftritte in der Partnerstadt Vernouillet, in Hamburg und Fichtelberg.

Dass der Spielmanns- und Fanfarenzug seit 2008 - wegen Nachwuchsproblemen - nicht mehr öffentlich auftreten kann, schmerzt ihn. "Jahrzehntelange Aufbauarbeitet endet im Nichts", bedauert er. Und: "Die Jugend hat heute andere Interessen." Genau 376 Spielleute hat Blum seit 1961 begleitet, in den besten Zeiten gab es Aufritte mit 52 Aktiven. "Es wäre schön", sagt Blum, "wenn man sich zusammenraufen würde und wir wieder öffentlich auftreten könnten." Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr zum 150. Geburtstag der
Eintracht. Willi Blum jedenfalls wird mit all denen, die in die Übungsstunden kommen, üben: "Solange es geht, mache ich weiter."  Das ist für ihn Ehrensache.

VEREINSGESCHICHTE

Nationalteam auf der Pauke

Seit dem 23. Mai 1976 hat die alte Pauke des Spielmanns- und Fanfarenzuges Felsberg Seltenheitswert. Alle damaligen Spieler der deutschen Handball-Nationalmannschaft verewigten sich mit Filzstift auf der Pauke. Und Willi Blum hat alle Unterschriften auch auf einem Briefbogen der Felsberger Eintracht. Nationalspieler Dr. Günter Böttcher hatte seine Kameraden damals auf den elterlichen Hof in Böddiger eingeladen. Aus Freude darüber, dass man sich für die Olympischen Spiele in Montreal qualifiziert hatte, unter
anderem gegen das Team der DDR. "Leider wurden wir in Montreal nur Vierter", bedauert Böttcher heute. Und erinnert sich noch gut daran, wie der Felsberger Spielmannszug für gute Unterhaltung auf dem Bauernhof sorgte. Und Willi Blum
hält die Original-Unterschriften in Ehren, darunter die von Heiner Brand, Arno Ehret, Dr. Vlado Stenzel, Manfred Hofmann, Horst Spengler und Kurt Klühspieß.
(Von Manfred Schaake)

 

Es geht weiter

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Wir treffen uns jeden zweiten Freitag zum Üben.

 

Wir streben im Moment keine öffentlichen Auftritte an, sondern wollen einfach Spass am Musizieren haben.

Wer lust hat kommt einfach vorbei, unser Übungsraum ist im JUZ Felsberg in der Schulstr. (seperater Eingang)

Instrumente können ggf. zur Verfügung gestellt werden.

Kontakt:

Angelika Schmid
05662-939366

 

Spielmannszug Info

Wo: Jugendzentrum Felsberg

Wann: Fr. 19:00-21:00

Spartenleiterin:

Angelika Schmid